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Archiv der Kategorie: Fleisch

Rotes Hühnchencurry

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Ich bin großer Curryfan. Besonders an kalten und ungemütlichen Tagen liebe ich es, es mir mit einer großen Schüssel Curry abends auf dem Sofa gemütlich zu machen.
Es gibt tausende Möglichkeiten Curry zuzubereiten und auch die Zutaten sind wahnsinnig variabel – man muss einfach ausprobieren, was einem am besten schmeckt.

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Zutaten (für 2 Personen):
400g Hühnchenbrust
1 Paprika
1 Dose Bonduelle Mexico-Mix-Mais
1 Süßkartoffel
3 Möhren
1/2 Glas eingelegter Bambus
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 großes Stück Ingwer
1 Dose Kokosmilch (ich habe die Fettreduzierte benutzt)
rote Currypaste
1 EL Sojasauce
Saft einer Orange

Das Hühnchen in Stücke schneiden und diese Stücke scharf anbraten.
Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer würfeln und zum Hühnchen geben.
Die Zutaten im Topf ein bisschen an den Rand schieben (hier macht sich ein Wok ganz gut) und in die Mitte etwas Öl geben und die Currypaste anbraten. Wie viel Currypaste ihr benutzt, hängt davon ab wie scharf ihr euer Curry mögt.
Nun die Paste mit dem Fleisch verrühren und alles wieder an den Rand schieben und in der Mitte Paprika und Möhren ein bisschen anrösten.
Dann auch die Süßkartoffelstücke dazugeben und alles mit einer Dose Kokosmilch ablöschen und dann die Dose noch einmal dreiviertel mit Wasser füllen und dazugeben.
Alles 20 Minuten kochen lassen. Nach 10 Minuten den Bonduelle-Mix und den Bambus dazu geben.
Nach 20 Minuten den Saft der Orange und die Sojasauce dazu geben. Gegebenenfalls mit Chili und Pfeffer abschmecken und alles noch einmal 5 bis 10 Minuten kochen lassen bis die Süßkartoffel richtig weich ist.

Lasst es euch schmecken.

Hühnchenbrust mit asiatischer Marinade

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Diese Rezept stammt genau wie der Kuchen aus der “Eat Smart – Abnehmen mit Genuss” – wenn ihr leckere Rezepte mit nicht allzu vielen Kalorien sucht, kann ich euch diese Zeitung nur ans Herz legen. Da sind echt leckere Gerichte drin.
Das Hühnchen war wirklich lecker (ich schwärmte ja schon auf Twitter davon) und kommt bei mir jetzt definitiv öfter auf den Tisch. Ich kann es mir auch ganz wunderbar als Salatbeilage vorstellen. Am Wochenende wurde es allerdings von meiner Lieblingsbeilage, dem Ofengemüse, begleitet. Eigentlich kann man das tolle Hühnchen zu allem essen.
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Zutaten (für 4 Personen):
4 Hühnchenbrüste
4 EL Sojasauce
1 riesiges Stück Ingwer (oder halt kleiner, wenn man Ingwer nicht so sehr mag)
3 Knoblauchzehen
1 EL Honig
1 EL Ahornsirup
1 Limette
Pfeffer
Chiliflocken oder eine in kleine Stückchen gehackte Chilischote
gerösteter Sesam (einfach Sesam in einer Pfanne ohne Fett anrösten)

Alles außer dem Hühnchen und dem Sesam in einer Schüssel gut vermengen und das Hühnchen darin für mindestens 4 Stunden (besser natürlich über Nacht) marinieren.
Die Hühnchenbrüste von allen Knoblauch- und Ingwerstücken befreien und in einer Pfanne durchbraten. Anschließend dann mit Sesam bestreuen.

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Lasst es euch schmecken!

Putenauflauf

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Normalerweise essen wir Mittags in der Mensa – aber wenn es dort mal nichts leckeres gibt, muss etwas her, dass schnell geht & satt macht & nicht allzu teuer ist.
Dafür ist dieser schnelle Auflauf perfekt.
Wunderbar schmeckt dazu Reis.

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Zutaten (für 2 Personen)
300g Putengeschnetzeltes
1 Glas Champignons
1 Zucchini
1 Becher Creme Fraîche
1 Beutel geriebener Käse
Salz, Pfeffer, getrocknete Kräuter

Das Geschnetzelte braten bis es durch ist. Die Zucchini dazu geben und weich braten. Nun die Dosenchampignons und das Creme Fraîche unterrühren – sodass eine Sauce entsteht.
Alles mit Salz, Pfeffer & Kräutern abschmecken. Achtung!: Durch das Creme Fraîche und den Käse wird gar nicht so viel Salz benötigt.
Nun in eine Auflaufform geben, Käse drüberstreuen und bei 200°C für 15 Minuten in den Ofen geben – bis der Käse braun ist.

Lasst es euch schmecken!

Saltimbocca mit gebratenem Spargel

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Saltimbocca heißt im römischen Dialekt “Spring in den Mund” – und ja, man möchte sich wünschen, dass so etwas leckeres einem sofort in den Mund hüpft – ganz wie im Schlaraffenland. Im Prinzip braucht man aber eigentlich gar kein Schlaraffenland in dem einem Leckereien in den Mund hüpfen, denn so ein Saltimbocca ist schnell zubereitet und recht simpel.
Außerdem: Wer weiß, ob im Schlaraffenland auch leckerer frischer Spargel wächst, denn so ein Kalbsschnitzel mit würzigem Schinken schmeckt mit Spargel noch viel besser.
Diesmal ist der Spargel gebraten und so mag ich ihn auch viel lieber als gekocht, denn so ist der Geschmack nicht verwässert, sondern schön kräftig.

Rezept (für 4 Personen):
4 große Kalbsschnitzel
ca. 8 Scheiben Seranoschinken
10-12 Salbeiblätter
Spargel
Salz, Pfeffer, Öl
Zahnstocher

Spargel schälen und in 2-3cm lange Stücke schneiden.
Die Kalbsschnitzel 0,5cm dünn klopfen und dann in etwa handflächengroße Portionen schneiden. Nun pfeffern und salzen und anschließend in Mehl wälzen. Das Mehl soweit abschütteln bis nur noch eine ganz dünne Schicht die Schnitzel bedeckt.
Anschließend auf jedes Kalbsschnitzel ein passendes Stück Schinken und ein Salbeiblatt legen und diese mit dem Zahnstocher befestigen.
Öl in zwei Pfannen geben und den Ofen mit einem Teller darin auf 90°C vorheizen.
In die eine Pfanne den Spargel geben und  bei mittlerer Temperatur anbraten, bis er ein wenig weich ist. Dann erst würzen mit Pfeffer und Salz und anschließend abdecken und bei niedriger Temperatur noch ziehen lassen.
In der anderen Pfanne werden nun die Kalbsschnitzel zuerst von beiden Seiten 2-3 Minuten gebraten – dabei zuerst die Seite ohne Salbei und Schinken anbraten. Die fertigen Saltimbocca kommen bis zum Servieren nun in den Ofen.

Lasst es euch schmecken!

Kräuterlamm mit Spargel

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Lamm ist ein tolles Gericht für einen Ostersonntag. Dieses Kräuterlamm ist noch besser, weil es nicht allzu viel Zeit in Anspruch nimmt und man so nicht den halben Feiertag in der Küche verbringen muss und stattdessen die Zeit mit der lieben Familie nutzen kann. Außerdem verbreitet es Frühlingsstimmung, weil es ganz leicht und frühlingshaft daher kommt. Ergänzt habe ich mein Kräuterlamm mit Salzkartoffeln und dem ersten weißen Spargel in diesem Jahr – grüner würde aber ebenso gut passen. Der Spargel kam zwar noch aus Griechenland, war aber trotzdem schon ganz ok.

Rezept (für 4 Personen):
1 Lammrücken (mit Knochen ungefähr 1kg)
1kg Spargel
Kartoffeln
Kräuter nach Wahl (Ich habe Rosmarin, Zitronenthymian, Majoran, Oregano, Bärlauch und Kerbel verwendet)
Knoblauch
Olivenöl
Salz, Pfeffer
etwas Zitronensaft & etwas Zucker

Am Tag bevor ihr das Lamm zubereiten wollt, wird es in die Kräuter eingelegt. Dafür püriert ihr die Kräuter und den Knoblauch mit etwas Olivenöl an und bestreicht den ausgelösten Lammrücken damit. Anschließend wickelt ihr das Lamm fest in Frischhaltefolie ein und legt es bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank. Da holt ihr es ungefähr eine halbe Stunde vor Zubereitung wieder heraus.

Das Lamm wird zuerst in einer Pfanne scharf von allen Seiten ungefähr 3 Minuten angebraten. Anschließend kommt es bei 100°C mindestens eine halbe Stunde in den Ofen. Nach einer halben Stunde ist dann Lamm dann noch sehr rosa. Wer es mehr durch mag, lässt es ungefähr 45 Minuten im Ofen.

Den Spargel kocht ihr mit einer Prise Zucker und einem Spritzer Zitronensaft kurz auf und lasst ihn dann 5 Minuten bei ausgeschalteter Herdplatte ziehen.
Die Kartoffel kocht ihr in etwas Salzwasser gar.

Lasst es euch schmecken!

Blog-Event LXXVI - Lamm, ganz ohne Wolle (Einsendeschluss 15. April 2012)

Hühnchen mit Knoblauch und Rosmarin

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Man kann seinem Essen auch mal etwas gutes tun und ihm eine Wellnessbehandlung gönnen, finde ich.
Mein Hühnchen bekam heute zuerst eine Massage mit Knoblauch, anschließend dann ein Salz-Pfeffer-Peeling und durfte danach auf einem Kartoffelbett in eine Rosmarin-Zitronensauna. Andere bezahlen für soetwas richtig viel Geld und fahren extra in ein Wellnesshotel.
Die Idee für das Beautyprogramm hab ich von Steph vom Kuriositätenladen, sie nennt es “Griechisches Hähnchen” und ich habe das Rezept fast komplett von ihr übernommen. Ich war restlos begeistert – das Hühnchen war wahnsinnig saftig und wirklich lecker.
Begleitet wurde das Huhn von einen Salat aus Rucola, Feldsalat und Romanasalat mit einem Dressing aus Balsamico, Olivenöl, etwas Senf und Agavendicksaft.

Rezept (für 4 Personen):
4 Hähnchenkeulen
1 Zitrone
Kartoffeln
10 schwarze Oliven
Rosmarin
Knoblauch
etwas Weißwein
Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Olivenöl

Zuallererst müsst ihr eine Knoblauchpaste herstellen. Dafür nehmt ihr eine komplette Knoblauchknolle, wickelt sie in Silberfolie und stellt sie für 50 Minuten bei 200°C in den Ofen. Anschließend kratzt ihr mit einem Teelöffel den Knoblauch aus jeder Zehe und püriert ihn dann mit etwas Olivenöl.
Danach halbiert ihr die Kartoffeln und legt mit ihnen eine Auflaufform aus. Auf die Kartoffeln kommen nun Olivenöl, Salz, Pfeffer und geviertelte Oliven.
Nun das Wellnessprogramm für das Hühnchengebein: Als erstes massiert ihr die Knoblauchpaste auf das Hähnchen, dann pfeffert und salzt ihr beide Seiten und streut ein bisschen Rosmarin darüber.
Die Hühnchenschenkel kommen nun auf die Kartoffeln.
Jetzt verrührt ihr ein kleines bisschen Weißwein mit Gemüsebrühe und löffelt das ganze über Hühnchen und Kartoffeln.
Nun achtelt ihr die Zitrone und verteilt die Stücken zwischen dem Hühnchen.
Jetzt müsst ihr nur noch die restlichen Rosmarinzweige auf Hühnchen und Kartoffeln verteilen und alles für 50 Minuten bei 200°C in den Ofen schieben.

Lasst es euch schmecken!

Gefülltes Rinderfilet und Kartoffelpüree mediterraner Art.

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Die mediterrane Küche ist meine Liebste. Ich koche unwahrscheinlich gern mit Tomaten, Oliven, Kräutern und Co. – und ich glaube, das kann ich auch am Besten.
Sonntags darf es dann auch mal ein Essen mit ein bisschen mehr Aufwand sein und deswegen gab es heute lecker gefülltes Rinderfilet und dazu Kartoffelpüree. Das Filet ist nach der Niedriggarmethode  gegart worden und dadurch besonders zart. Man braucht dafür aber auch allerhand Geduld und ein Ofenthermometer.

Gefülltes Rinderfilet
Zutaten (für 4 Personen):
600g Rinderfilet
4 getrocknete Tomaten in Öl eingelegt
2 Tomaten
1 EL Tomatenmark
1/2 EL Honig
100g Spinat
3-4 Scheiben Seranoschinken
3-4 EL Creme Fraîche
Pfeffer, Salz, Harissa oder Chiliflocken, getrocknete Kräuter, Knoblauch
Olivenöl
ein paar Zweige Rosmarin und Thymian

Das Fleisch zu 2 Rouladen aufschneiden. Dafür 1cm über dem Brett in das Fleisch einschneiden, aber nicht das ganze Fleisch durchschneiden. Das dickere obere Stück nach hinten klappen und wie im ersten Schritt weiterschneiden, bis ihr das ganze Filet zu einer Roulade geschnitten habt, die ihr dann noch mal halbiert. Anschließen die beiden Fleischstücke pfeffern und salzen.
Als nächstes macht ihr eine Tomatenpaste in dem ihr die getrockneten Tomaten, Knoblauch, Tomaten (in Stückchen geschnitten), Tomatenmark, Honig, Pfeffer und Harissa oder Chili zusammen püriert. Die Paste streicht ihr dann auf die beiden Fleischstücke.
Nun ist der Spinat dran. Diesen blanchiert ihr eine Minute in heißen Wasser und legt ihn dann über die Tomatenpaste auf das Fleisch.
Dann den Schinken drüber und zum Schluss die Creme Fraîche. Nun alles mit Pfeffer, Salz, Harissa oder Chili und getrockneten Kräutern würzen.
Nun das Fleisch zusammenrollen und mit Rouladengarn festfinden.
Etwas Öl in einer Pfanne heißmachen und die Filets von allen Seiten gut anbraten.
Wenn ihr eine Ofenfest Pfanne habt, könnt ihr diese jetzt bei 80°C in den Ofen stellen, ansonsten muss das Fleisch noch in eine Auflaufform umziehen. In die Pfanne bzw. Auflaufform könnt ihr noch ein paar Zweige Rosmarin und Thymian geben.

Wenn ihr ein Ofenthermometer im Fleisch platziert habt, dann könnt ihr genau sehen, wann das Fleisch fertig ist – nämlich bei ungefähr 60°C Kerntemperatur. Wer sein Filet nicht rosa mag, wartet bis die Kerntemperatur bei 65°C ist.
60°C sind ungefähr nach 2 bis 2,5 Stunden erreicht.
Nun entfesselt ihr die Filets und schneidet sie in 2cm dicke Scheiben.

Kartoffelpüree
Zutaten (für 6 Personen):
6 Kartoffeln
1 Zwiebel
Knoblauch
3 getrocknete Tomaten in Öl
5 Tomaten
6 pikant eingelegte Oliven
eine Hand voll Pinienkerne
Parmesan
Milch
Olivenöl
Kräuter (Rosmarin, Thymian…)
Salz, weißer Pfeffer, Muskat

Kartoffeln schälen, in Stückchen schneiden und garkochen.
Die getrockneten Tomaten in Stückchen schneiden und in eine Schüssel geben. Zwiebeln und Knoblauch würfeln und in Olivenöl glasig braten und zu den getrockneten Tomaten in die Schüssel geben. Parmesan darüberreiben.
Wenn die Kartoffeln gar sind, gießt ihr das Wasser ab und gebt die Kartoffeln ebenfalls in die Schüssel und püriert alles. Eventuell müsst ihr etwas Milch dazu geben.
Die Pinienkerne röstet ihr in einer Pfanne ohne Fett. Die Tomaten und die Oliven würftelt ihr und gebt sie gemeinsam mit den Pinienkernen in das fertig Püree. Jetzt das ganze mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Achtung: Durch den Parmesan und die Oliven ist das ganze schon ziemlich salzig – nehmt also nicht zu viel Salz.

 

Lasst es euch schmecken.

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